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deutscher Text Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten

ungarischer Text Nemzetközi Csereút ban NDK-szer

 

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Zu einem besonderen Höhepunkt im Betriebsjahr der Pioniereisenbahn hatte sich zu DDR-Zeiten die Zusammenarbeit mit der Pioniereisenbahn in Budapest entwickelt. Jährlich fuhren mehrere Pioniereisenbahner als Dankeschön für die geleisteten Dienste in die Donaumetropole.
Nach der Wende gerieten diese Fahrten in Vergessenheit. Erst im Jahr 2007 fand der erste Internationale Kinder- und Jugendaustausch nach der Wende statt.
Wagen wir nun einen Blick in die Vergangenheit und den Austausch zwischen den Pionieren der Pioniereisenbahnen Dresden und Budapest:

 

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 1

Foto: © P. Reichler

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Im Jahr 1988 leisteten Budapester Pioniereisenbahner Dienst in Dresden. Einige Budapester waren als Zugbegleiter eingesetzt. Andere kamen als Aufsicht, Schrankenwärter oder Sperre zum Einsatz. Hier wird allerdings die Dresdner Brigadeleiterin Ulrike (Aufsicht, rechts) dem Zug den Abfahrauftrag erteilen.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 2

Foto: © P. Reichler

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Am Ende des Dienstes holen die ungarischen Kindereisenbahner ihre rot-weiß-grüne Nationalfahne auf dem Bahnhof "Frohe Zukunft" am Fucikplatz (Heute: Straßburger Platz) ein.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 3

Foto: © P. Reichler

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Anschließend fuhren die Budapester Pioniereisenbahner mit der Sammelrunde (dem letzten Zug des Betriebstages) zum Bahnhof "Freundschaft" am Zoo.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 4

Foto: © R. Zimmermann

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Wenig später ging es für Dresdner Pioniereisenbahner auf die Reise nach Budapest. Dort angekommen wurde die sogleich die Umgebung des Pionierlagers erkundet, natürlich mit der Pioniereisenbahn.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 5

Foto: © R. Zimmermann

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Während des Aufenthaltes in Budapest standen eine Stadtbesichtigung und zahlreiche Ausflüge, z.B. zum Baden an den Balaton, auf dem Programm. Außerdem besuchten die Dresdner Gäste eines der vielen Thermalbäder oder wanderten zum "Elisabeth-Aussichtssturm" auf dem János-Berg.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 6

Foto: © R. Zimmermann

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Die Höhepunkte des Ausfluges waren natürlich die Dienste bei der Budapester Pioniereisenbahn. Im Jahr 1981 waren Steffen, Ulrike, Uwe und Ute mit dabei, zu erkennen an ihren dunkelblauen Dresdner Uniformen.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 7

Foto: © St. Schäfer

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Vor jedem Dienst fand der traditionelle Fahnenappell statt. Thomas (links im Vordergrund) und Matthias (rechts davor), sowie zwei weitere Pioniereisenbahner trugen die DDR-Flagge zum Fahnenappell im Jahr 1988.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 8

Foto: © St. Schäfer

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Der Fahnenappell fand zusammen mit den ungarischen Pioniereisenbahnern am Bahnhof Hűvösvölgy statt.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 9

Foto: © St. Schäfer

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Der Dresdner Pioniereisenbahner Thomas war im Jahr 1988 auf den Budapester Zügen als Zugbegleiter im Einsatz.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 10

Foto: © R. Zimmermann

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Auf dem Bahnhof "Ságvári-liget" (Heute: Szepjuhászné állomás) war der Pioniereisenbahner Steffen als Fahrdienstleiter bzw. als Aufsicht tätig.

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 11

Foto: © R. Zimmermann

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Die Pioniereisenbahner(innen) wurden während ihres Dienstes von Dresdner Bahnhofsleitern betreut, wie hier auf dem Bahnhof "Úttörőváros" (Heute: Csilleberc állomás).
(Im Bild ist u.a. Herr Steuer zu sehen, der langjähriger Stammbahnhofsleiter am Bahnhof Carolasee war.)

Galerie Kinder- und Jugendaustausch zu DDR-Zeiten - Bild 12

Foto: © St. Schäfer

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Im Jahr 1988 übte Michael (Mitte) seinen Dienst als Aufsicht des Bahnhofes Szépjuhaszné aus. Nach vielen aufregenden Tagen in Budapest übergaben die Pioniereisenbahner wieder alle Aufgaben an ihre ungarischen Kollegen.

 

 

Wir danken den noch heute aktiven Bahnhofsleitern der Parkeisenbahn, Herrn Zimmermann, Herrn Reichler und Herrn Schäfer, für die freundliche Bereitstellung der Aufnahmen aus deren privaten Sammlungen.

 

Texte: S. Muehle, Ch. Schiffner

 

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